Was die Wochenplanung wirklich verlangt
Du musst wissen, wie viele kommen, bevor du planst. Eine Einheit für sechzehn Spieler funktioniert mit neun nicht. Wer erst am Platz zählt, baut die Gruppen um, während die ersten schon warten. Zu- und Absagen müssen deshalb vor der Planung stehen, nicht danach — und sie müssen an einer Stelle liegen, nicht in drei Chatgruppen.
Dein Trainerteam muss denselben Plan sehen. Sobald ein Co-Trainer eine eigene Fassung im Kopf hat, läuft das Training in zwei Richtungen. Entscheidend ist nicht, dass der Plan verschickt wurde, sondern dass alle dieselbe aktuelle Fassung sehen — auch wenn du am Dienstagmorgen noch etwas änderst.
Die Woche braucht eine Reihenfolge. Intensive Inhalte gehören nicht zwei Tage vor das Spiel. Nach einem harten Spiel steht keine Zweikampfeinheit. Technik verträgt Müdigkeit schlechter als ein Abschlussspiel. Diese Regeln kennt jeder Trainer — aber sie halten nur, wenn die Woche vorher auf dem Papier steht und nicht am Vorabend entsteht. Und sie halten erst recht nur, wenn jemand nachhält, was tatsächlich trainiert wurde. Sonst steht am Saisonende ein Schwerpunkt bei vierzig Prozent der Zeit und ein anderer bei vier, ohne dass es jemand gemerkt hat.
Wie wir die Wochenplanung angehen
Wir halten die Wochenplanung für den falschen Ausschnitt. Eine gute Woche, die auf keine Saison einzahlt, ist eine gute Woche und sonst nichts. Deshalb plant Coach OS nicht die Woche, sondern die Saison — und die Woche fällt als Ausschnitt daraus ab.
Grundlage ist ein Setup, das du einmal anlegst: Altersgruppe, Spielstärke, Trainingsfrequenz, verfügbarer Platz und Equipment. Daraus verteilt Coach OS die Schwerpunkte periodisiert über die Saison, nach elf Hauptkategorien mit je sechs bis vierzehn Unterkategorien, gewichtet nach Alter und Spielstärke.
Was dabei herauskommt, ist ein Vorschlag, kein Befehl. Du kannst Schwerpunkte verstärken, einzelne Übungen tauschen, eigene Übungen einsetzen oder eine Einheit komplett selbst bauen. Der Satz, an dem wir uns messen lassen: Coach OS schlägt vor, der Trainer entscheidet. Wer das anders will, braucht ein anderes Werkzeug.
Wie Coach OS die Woche plant
Anwesenheit zuerst. Spieler sagen in Player OS mit einem Tippen zu oder ab. Die Rückmeldung läuft direkt in die Planung: Die Einheit rechnet mit der Zahl, die wirklich kommt, und die Gruppen entstehen danach. In den Statistiken steht die durchschnittliche Anwesenheit über 7, 30 und 60 Tage, über sechs Monate oder die Saison.
Ein Stand für alle. Co-Trainer kommen per Code, Link oder E-Mail dazu und sehen dieselbe Einheit, dieselben Gruppen, dieselbe Historie — kein Weiterleiten, kein Nachfragen, welche Fassung gilt. Ändert sich etwas am Dienstagmorgen, sehen es alle.
Die Einheit selbst. Der Generator führt in acht Schritten zum fertigen Training mit Aufwärmen, Hauptteil und Abschluss, aus über 1.244 animierten Übungen. Fünf Trainingsmodelle stehen zur Wahl: SÜS, Klassisch, Gruppen, Stationstraining, Gruppentraining. Jede Einheit lässt sich als PDF exportieren, und am Platz läuft sie im Live-Modus auf dem Smartphone, wo du Übungen und Gruppen in Echtzeit anpasst.
Hinterher siehst du, was war. Die Statistiken zeigen die Verteilung der Trainingsinhalte über die letzten 60 Tage, die durchschnittliche Dauer je Einheit aufgeteilt in Aufwärmen, Hauptteil und Abschluss, und die Aktivitätszeit — getrennt in Bewegung und Standzeit.
Für wen das passt und für wen nicht
Diese Art zu planen lohnt sich, wenn du über eine Saison hinweg verantwortlich bist und mehrmals pro Woche trainierst. Dann zahlt die Periodisierung sich aus, und die halbe Stunde Vorbereitung je Einheit, die wegfällt, summiert sich auf rund anderthalb Stunden pro Woche.
Sie lohnt sich nicht, wenn du einmal pro Woche eine Gruppe betreust, die jede Woche anders zusammengesetzt ist. Dann brauchst du gute Einzelübungen und keinen Saisonplan — dafür reicht eine Übungssammlung, und davon gibt es gute kostenlose.
Sie lohnt sich ebenfalls nicht, wenn du deine Methodik bereits vollständig ausgearbeitet hast und nur eine Ablage suchst. Coach OS speichert und strukturiert deine Arbeit zwar, plant aber von sich aus — wer das nicht will, schaltet viel ab.
FAQ: Wochentraining planen: Aufbau, Reihenfolge, Zeitbudget
Wie lange dauert es, eine Woche zu planen?
Die Planung einer Trainingswoche dauert mit einem vorbereiteten System nur wenige Minuten, da du pro Einheit etwa 30 Minuten Vorbereitung sparst. Nach dem einmaligen Setup werden die Einheiten als automatischer Vorschlag generiert. Du musst die Inhalte am Sonntagabend oder vor dem Training nur kurz prüfen und bei Bedarf anpassen.
Was passiert, wenn kurzfristig die Hälfte absagt?
Du passt die Gruppen und Übungsformen anhand der veränderten Spielerzahl direkt vor oder während des Trainings an. Wenn Spieler kurzfristig absagen, rechnet die Vorbereitung mit der tatsächlichen Anwesenheit, damit Übungen für 16 Personen nicht mit 9 Spielern scheitern. Im Live-Modus auf dem Platz lässt sich der Ablauf flexibel auf die verbleibende Gruppengröße umstellen.
Kann ich meine eigenen Übungen in die Wochenplanung geben?
Ja, du kannst deine eigenen Übungen problemlos in die Wochenplanung integrieren. Du legst sie selbst an oder zeichnest sie digital, woraufhin die Planung sowohl auf deine eigenen Formen als auch auf die bestehende Datenbank zugreift. Dadurch lassen sich eigene methodische Schwerpunkte jederzeit mit vorgeschlagenen Einheiten kombinieren.
Sieht mein Co-Trainer die Planung automatisch?
Ja, dein Co-Trainer sieht die komplette Planung automatisch, sobald er dem Team beigetreten ist. Er nutzt dafür einen eigenen Beitrittsweg per Code, Link oder E-Mail und greift direkt auf dieselben Einheiten, Gruppen und Änderungen zu. Dadurch arbeiten alle Trainer immer auf demselben aktuellen Stand, ohne Pläne manuell weiterleiten zu müssen.
Was ist, wenn ich mitten in der Saison einsteige?
Du kannst jederzeit mitten in der Saison einsteigen, da die Planung ab deinem Starttag flexibel auf die verbleibende Zeit aufgebaut wird. Im Setup gibst du Trainingsfrequenz sowie Spielstärke an, woraufhin die Schwerpunkte für den Rest der Saison verteilt werden. Die bisherige Historie eines übernommenen Teams bleibt dabei vollständig erhalten.
Brauche ich dafür einen Rechner oder reicht das Handy?
Das Handy reicht vollkommen aus, aber du kannst auch einen Rechner oder den Browser nutzen. Für die ausführliche Wochenplanung am Sonntagabend eignet sich meist der große Bildschirm, während am Platz das Smartphone im Live-Modus der Normalfall ist. Ein einziger Login funktioniert auf allen Geräten nahtlos zusammen.
Nach dem einmaligen Setup entstehen die Einheiten als Vorschlag, du prüfst und passt an. Trainer berichten von rund dreißig Minuten weniger Vorbereitung je Einheit, also etwa anderthalb Stunden pro Woche bei drei Trainings.
Die Zu- und Absagen laufen bis zur Einheit ein. Du siehst die aktuelle Zahl vor dem Training und passt die Gruppen an — am Platz im Live-Modus auch noch während der Einheit.
Ja. Eigene Übungen legst du selbst an oder zeichnest sie in Sketch. Coach OS greift bei der Planung auf beide Quellen zu: deine eigenen Übungen und die vollständige Datenbank.
Ja, sobald er beigetreten ist. Wichtig: Der Co-Trainer durchläuft einen eigenen Beitrittsweg und legt kein neues Team an — sonst landet er in einer leeren Mannschaft.
Das Setup fragt Trainingsfrequenz und Spielstärke ab, nicht den Saisonstart. Coach OS plant ab dem Tag, an dem du anfängst, und verteilt die Schwerpunkte auf die verbleibende Zeit. Die Historie eines übernommenen Teams bleibt erhalten, sofern das Team schon in Coach OS lag.
Beides geht. Die Planung läuft in der App, in der Desktop-Version und im Browser; ein Login gilt überall. Am Platz ist das Handy der Normalfall, bei der Wochenplanung am Sonntagabend eher der große Bildschirm.
Häufige Fragen zur Wochenplanung im Training
Wie stimmst du die Schwerpunkte der Woche mit deinem Co-Trainer ab?
Legt am Anfang der Woche fest, wer welche Aufgaben auf dem Platz übernimmt und welche Übungsformen ihr nutzt. Teile deinen Entwurf frühzeitig, damit dein Team Rückmeldungen geben kann. Nutzt einen PDF-Export jeder Einheit oder greift direkt auf die gemeinsame Planung zu. Mit Coach OS für Trainer stimmt ihr eure Einheiten ab.
Nach welchen Kriterien wählst du passende Übungsformen für die Wochentage aus?
Richte die Auswahl nach der Belastung und deinem Tagesziel aus. Setze komplexe Spielformen an Tagen mit hoher Frische ein und nutze einfachere Schwerpunkte nach anstrengenden Spielen. Filtere Übungen gezielt nach Kategorie, Alter, Spielerzahl, Equipment und Schwierigkeit. Du greifst auf über 1.244 animierte Übungen zu und wählst zwischen Modellen wie SUES, Klassisch, Gruppen- oder Stationstraining.
Wie planst du die Trainingswochen über eine gesamte Saison hinweg?
Stelle deine Saison zu Beginn auf ein festes Fundament, statt jede Woche neu zu erfinden. Erfasse dafür deine Altersgruppe, die Spielstärke, eure Trainingsfrequenz sowie Platz und Equipment. Darauf aufbauend planst du die gesamte Saison periodisiert und baust deine Wochen systematisch aufeinander auf. Du nutzt die Trainingsplanung für 19,90 Euro pro Monat und Team, testest 30 Tage kostenlos und hast keine Mindestlaufzeit.